Tiergestützte Pädagogik am BBZ

Am Bildungs- und Beratungszentrum Pädagogik bei Krankheit (BBZ) setzen wir auf tiergestützte Pädagogik, insbesondere die Schulhundarbeit, als innovativen Baustein unserer Bildungsangebote. Vereinzelt bieten wir diese im Mobilen Unterricht und an Klinkschulstandorten an – immer auf Basis eines qualitätsgesicherten Konzepts.

Ziele und Nutzen

Tiergestützte Ansätze fördern:
• Lernklima, Motivation und Konzentration
• Sozialkompetenz, Empathie und emotionale Regulation
• Selbstwirksamkeit und Stressreduktion

Dabei stehen Tierwohl, Sicherheit und pädagogische Verantwortung im Mittelpunkt.

Unser Konzept: Qualität und Verantwortung

Qualifizierte Teams

• Einsatz nur durch ausgebildete Mensch-Hund-Teams (mind. 60 Stunden Theorie/Praxis, z. B. nach QNS-Standard)
• Regelmäßige Rezertifizierung

Sicherheit & Hygiene

• Tierärztliche Checks, Impfungen, Parasitenkontrollen (alle 3 Monate)
• Hygienepläne: Desinfektion, Händehygiene, kein Mund-Nasen-Kontakt
Ausschluss bei Allergien, akuten Erkrankungen oder Stresszeichen des Hundes

Rechtlicher Rahmen

• Haftpflicht- und Tierhalterversicherung für den schulischen Kontext
• Schriftliches Einverständnis der Erziehungsberechtigten
Maximal zwei Hunde pro Standort mit klaren Ruhephasen

Einsatzbereiche

• Schulbegleithund im Unterricht
• Schulbesuchshund in Projekten (z. B. Leseförderung, Sozialtraining)
• Individuelle Lernbegleitung für Schülerinnen mit besonderem Bedarf

Jeder Standort passt das Konzept flexibel und standortspezifisch an – immer unter Einhaltung der BBZ-weiten Standards.

Transparenz und Information

• Dokumentation: Einsatzpläne, Notfallkonzepte und Infomaterial für Eltern und Lehrkräfte
• Ansprechpersonen an den Standorten stehen für Fragen zur Verfügung

Tiergestützte Pädagogik am BBZ: Lernen mit Herz, Verstand und Pfote.